Am 28. August 2009 veranstalteten die Berliner Gesellschaft für Faschismus- und Weltkriegsforschung, die Gesellschaft für gute Nachbarschaft zu Polen und die Rosa-Luxemburg-Stiftung aus Anlaß des 70. Jahrestages des deutschen Überfalls auf Polen ein Symposium. Dort hielt Dr. Tomasz Chincinski folgenden Vortrag:

Tomasz Chincinski

"Hitlers Vorposten; Die Aktivitäten des deutschen Geheimdienstes im Jahre 1939"

Die Agenten der Geheimdienste des Dritten Reiches begannen einige Monate vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges mit der Gründung von Diversionsorganisationen auf dem Gebiet Polens. Die deutschen Sabotagehandlungen, die gegen Polen gerichtet waren, wurden spätestens seit März 1939 von zwei miteinander rivalisierenden Strukturen des Staatsapparats des Dritten Reiches organisiert, nämlich vom Oberkommando der Wehrmacht – der Abwehr - und vom Sicherheitsdienst des SS-Reichsführers – dem SD. Unmittelbar vor dem Ausbruch des Krieges begannen die Reinhard Heydrich und Wilhelm Canaris unterstehenden Agenten des Geheimdienstes mit der Realisierung bestimmter Diversionsaktionen und Provokationen.
Die von den deutschen Geheimdiensten in Polen im Jahre 1939 durchgeführten Diversions-, Sabotage- und Spionageaktivitäten bilden in den wissenschaftlichen Betrachtungen zum Zweiten Weltkrieg einen besonders strittigen Gegenstand.
Ungeklärt ist insbesondere das Ausmaß der Beteiligung der deutschen Minderheit in Polen an Diversion und Spionage, wodurch die deutsch-polnischen Beziehungen bis heute belastet werden.
Das Ziel des Vortrags ist die Darstellung der deutschen Geheimdienstaktivitäten in Polen im Jahre 1939 anhand einer Vergangenheitsrekonstruktion auf Grundlage erhaltener Dokumente über durchgeführter deutscher Diversions-, Sabotage- und Spionagehandlungen.

Zuerst möchte ich den bisherigen Forschungsstand vorstellen
Den noch während des Zweiten Weltkrieges veröffentlichten Publikationen über die Diversions- und Spionageaktivitäten der deutschen Geheimdienste lag ein unvollständiges Quellenmaterial zugrunde; zudem verfolgten sie bestimmte Absichten. In den von den Alliierten herausgegebenen Texten kann man bestimmte übermäßig kritische (übertriebene??) Darstellungen finden. Die Propaganda des Dritten Reiches dagegen bagatellisierte das Problem und beschrieb die deutsche fünfte Kolonne als eine Erfindung des britischen Nachrichtenministeriums. Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bestand die Möglichkeit, die Frage gründlich zu überprüfen und das Problem entsprechend zu erörtern.
Die nach dem Krieg von polnischen Historikern und Juristen durchgeführten Untersuchungen dokumentieren bestimmte Sabotageakte. Ganz besonders wichtig für den Forschungsstand ist die von Edmund Osmanczyk gefundene deutsche Dokumentation, die ausführliche Pläne zu den in Polen im August 1939 durchgeführten Attentaten enthält1. Viel zum Thema trägt auch die von Karol Marian Pospieszalski durchgeführte Studie über die Dokumente der Gräberzentrale für die ermordeten Volksdeutschen bei. Laut dieser Dokumente sollen im September 1939 in Polen 3.257 Zivilisten deutscher Herkunft ums Leben gekommen sein. Die deutsche Propaganda hat dagegen von 58.000 Opfern polnischen Terrors gesprochen. Der Autor schätzt die Zahl der Deutschen, die wegen der Sabotageaktionen getötet wurden, auf 2.000 Personen. Diese Daten müssen freilich noch durch genaue Untersuchungen deutscher und polnischer Dokumente verifiziert werden. Besonders wichtig erscheinen in diesem Zusammenhang auch die von Andrzej Szefer im Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg gefundenen Dokumente der Abwehrstelle in Breslau. Sie bestätigen, dass bereits seit dem Frühjahr 1939 deutsche Sabotageaktionen vorbereitet wurden2. Der Autor hat aber nicht die ganze Dokumentation des Archivs analysiert. Es entstanden mittlerweile auch weitere wissenschaftliche Monographien, die auf polnischen Dokumenten basieren3. Die Problematik findet zudem Berücksichtigung in wissenschaftlichen Synthesen, die sich auf den Krieg 1939 beziehen4. Die Verfasser dieser Forschungsarbeiten haben ein breites Spektrum der Handlungen der Geheimdienste des Dritten Reiches beschrieben und dadurch einen verdienstvollen Beitrag geleistet. Sie haben besonders die Rolle der deutschen Minderheit in der Irredenta hervorgehoben. Jedoch wurde diese Rolle oft überbetont, während die gegen nicht in der Sabotage engagierte Deutsche gerichtete Gewalttaten von polnischer Seite verschwiegen wurden. Auch die damals in Polen herrschende Stimmung, die zu der Überbetonung der deutschen Diversion geführt hat, wurde nur selten berücksichtigt. Das hat zu einer methodischen und thematischen Einengung und auch zu einer spezifischen Interpretation des historischen Prozesses geführt.
Besondere Aufmerksamkeit verdient das Buch des niederländischen Historikers Louis de Jong The German Fifth Column in the Second World War5, in dem mehr als zehn Seiten von Polen handeln. Es ist das Ergebnis der Forschungsarbeit über die deutsche Fünfte Kolonne, die Ende der vierziger und Anfang der fünfziger Jahre im State Institute for War Documentation in Amsterdam durchgeführt wurde. Der Autor hat das Material der Nürnberger Prozesse und die nach dem Krieg veröffentlichten deutschen Dokumente analysiert. Das Buch ist eine erste kritische Monographie, die sich auf die deutsche Fünfte Kolonne konzentriert. Die in Europa und in den USA erschienenen Veröffentlichungen zu diesem Thema wurden ohne gründliche Recherchen und ohne kritische Einstellung zum Quellenmaterial geschrieben. Obwohl der niederländische Historiker eine genaue Kritik der Quellen geleistet und die unbestätigten deutschen Quellen nur mit Vorsicht und Skeptizismus berücksichtigt hat, konnte er in den durchgeführten Untersuchungen Fehler nicht vermeiden. Der Autor vertraute zu sehr auf das deutsche Quellenmaterial und glich es nicht mit entsprechenden Dokumenten anderer Herkunft ab. Deswegen hat er mehrfach die in zahlreichen Abwehr-Tagebüchern geschilderten Erfolge der deutschen Diversionsgruppen als objektive Wahrheit betrachtet6. Er hat jedoch nicht die Polizei- und Militärarchive der Staaten berücksichtigt, in denen die deutsche Fünfte Kolonne tätig war.
In den nach 1945 geschriebenen wissenschaftlichen Arbeiten versuchten manche deutsche Historiker die Spionageaktionen der Deutschen in Polen 1939 zu verneinen. Historiker wie Richard Breyer7 oder Theodor Bierschenk8 haben die im Polen der Zwischenkriegszeit lebenden Deutschen als loyale polnische Bürger dargestellt, die grundlos von polnischen Behörden des Staatstreichs bezichtigt wurden. Einer anderen Meinung war dagegen Paul Leverkühn9, der ehemalige enge Mitarbeiter des einstigen Abwehrchefs, Admiral Wilhelm Canaris. In seinem Buch gestand er, dass die deutsche Spionage vor dem Ausbruch des Krieges über ein weit reichendes Netz von nachrichtendienstliche Tätigkeit leisteten Volksdeutschen in Polen verfügte. Auch Peter Aurich10 behauptet in seiner Arbeit über den polnisch-deutschen September 1939, dass die deutsche Minderheit in Spionage- und Sabotagehandlungen engagiert war und nach dem Ausbruch des Krieges mehrmals der polnischen Armee mit Sabotageaktionen in den Rücken gefallen ist. Auf den im Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg aufbewahrten Abwehrdokumenten basiert auch das Buch von Herbert Schindler11, das die Darstellung von Sabotageakten gegen die Brücken in Dirschau Ende August 1939 präsentiert; Alfred Spies und Heiner Lichtenstein dagegen beschreiben das Unternehmen „Tannenberg“12.
Über die deutsche Diversion in Polen 1939 entstanden bereits viele wissenschaftliche Arbeiten. Die Analyse der Fachliteratur zeigt, dass es unter den Historikern oft Meinungsverschiedenheiten gab, die sich sowohl auf das Ausmaß der deutschen Diversion als auch auf die Anzahl der Opfer unter den Volksdeutschen sowie die Umstände ihres Todes bezogen. So konnten auch viele Stereotype und Missverständnisse entstehen. In diesem Zusammenhang war es wichtig, sowohl das schon publizierte Material als auch die in Archiven aufbewahrten Dokumente noch mal gründlich zu analysieren. In verschiedenen Archiven Polens und im Ausland habe ich zahlreiche Dokumente gefunden, die in der Untersuchung berücksichtigt wurden.


Neue Ziele der Forschung
Das Beleuchten der Rolle, die die deutschen Geheimdienste in Polen 1939 gespielt haben, erforderte genaue und differenzierte Untersuchungen. Daher war es nötig, die 1939 durchgeführten Diversionsaktivitäten vor dem Hintergrund der Beziehungen zwischen dem deutschen Reich, der deutschen Minderheit und der Republik Polen zu schildern (betrachten??). Ich beschränkte mich dabei nicht nur auf eine historische Rekonstruktion der Ereignisse. Ich versuchte auch das Gesamtbild der die deutsche Nationalgruppe im Ausland betreffenden Politik des Staatsapparats des Dritten Reiches mit besonderer Berücksichtigung der Situation in Österreich, in der Tschechoslowakei und in Polen sowie die ideologischen Voraussetzungen dieses Programms zu analysieren. Die Schilderung der Aktivitäten der deutschen Diversionsorganisationen in Polen im Jahre 1939 vor dem Hintergrund der geopolitischen Situation erschien notwendig hinsichtlich der Ähnlichkeit, die die Ereignisse mit denen des Jahres 1938 in Österreich und in der Tschechoslowakei aufweisen, sowie ihrer gemeinsamen ideologischen Basis, durch die die Politik des Dritten Reiches den gegenüber Deutschen im Ausland gekennzeichnet war. Diese baute auf dem politischen Denken von Karl Haushofer auf.
Für den erforschten Themenbereich erschien die Untersuchung der Dokumente am wichtigsten, die von den Staatsinstitutionen des Dritten Reiches in der untersuchten Zeit erstellt wurden. Berücksichtigt wurden vor allem die Dokumente der deutschen Geheimdienste, und zwar der Abwehr und des SD, sowie die Akten des deutschen Außenministeriums und des Staatsapparats der Zweiten Republik Polen, vor allem der Polizei und des Militärs. An zweiter Stelle in Betracht gezogen wurden später verfasste Berichte und Zeugenaussagen der polnischen und deutschen Seite. Eine Art Ergänzung des Quellenmaterials stellten Nachrichten dar, die in der Presse der untersuchten Zeit erhalten geblieben sind.
Die an sich umfangreiche Quellenbasis ist jedoch unkomplett. Für den Forscher, der sich eine differenzierte und genaue Rekonstruktion des Hergangs der Ereignisse von vor 70 Jahren zum Ziel setzt, stellen Lücken im Quellenmaterial ein beträchtliches Problem dar. Zahlreiche Dokumente zu Aktivitäten der Geheimdienste wurden noch während des Zweiten Weltkrieges vernichtet. So sind zum Beispiel Dokumente, die die Provokation in Gliwice und die Diversion in Bydgoszcz betreffen, nicht erhalten geblieben. Angesichts solcher Schwierigkeiten war der Verfasser mehrmals gezwungen, sich für das Wahrscheinliche zu entscheiden, weil er keine absolute Sicherheit erlangen konnte. Die Kategorie der Wahrscheinlichkeit bildete in einigen Fällen die wichtigste Interpretationskategorie. In der Wissenschaft stützt man sich nicht selten auf Indizien, wenn Beweise ausbleiben.

Ergebnisse
Die Ergebnisse meiner Untersuchungen und ihre Interpretation sowie der Versuch einer historischen Rekonstruktion der Ereignisse wird in meinem Buch „Hitlers Vorposten; Die Rolle der deutschen Diversion in der Hitlers Politik gegen Polen 1939”, das voraussichtlich am Ende des Jahres 2009 herausgegeben wird, detailliert dargestellt. In meinem kürzen Vortrag versuche ich jedoch die Ergebnisse zusammenzufassen.
Aus den Dokumenten folgt, dass die Abwehr spätestens seit Anfang Oktober 1938 Diversions- und Sabotagehandlungen geplant hat, in denen sich polnische Bürger deutscher und ukrainischer Herkunft engagieren sollten. Im Falle des Kriegsausbruchs hatten sie die Besetzung der strategischen Objekte, wie: Transport- und Kommunikationsknoten, Kraftwerke, Anlagen der Montan- und Kriegsindustrie zum Ziel. Angesichts der in Polen sichtbaren Nationalismen ist die Abwehr davon ausgegangen, dass das Anwerben von den zurzeit in Polen lebenden Deutschen, Ukrainern und Weißrussen für Kampf- und Sabotageorganisationen ohne Probleme zu erfolgen könne. Die zahlenmäßig starken Minderheiten boten auch die Möglichkeit, illegale Aktivitäten geheim zu halten. Im Februar 1939 begannen die Abwehragenten mit der Gründung von Kampf- und Sabotageorganisationen in westlichen Gebieten Polens und dem Anwerben von Mitgliedern der deutschen Minderheit. Dies fiel mit dem Entschluss Hitlers zusammen, in seiner Polen-Politik wenn nötig auch „undiplomatische Mittel“ zu berücksichtigen (nutzen??). Die Strukturen der von den Geheimdiensten des Dritten Reiches gegründeten Diversionsorganisationen können als „Fünfte Kolonne” bezeichnet werden. Im Zeitraum von Februar bis Juli 1939 haben die Agenten der Abwehrstelle des Wehrkreises VIII in Breslau in Polen, Deutschland und in der Slowakei Kampf- und Sabotageorganisationen mit 10798 Mitgliedern gegründet. 6798 der angeworbenen Diversanten bildeten polnische Bürger deutscher Herkunft aus Schlesien, Großpolen, Pommern und Kujawien. Einheiten ukrainischer Nationalisten aus Kleinpolen sollen vier Tausend Mitglieder gezählt haben. Die Dokumente der Abwehrstelle II liefern Beweise dafür, dass spätestens seit dem 17. August 1939 die Zentrale in Berlin sowie die Abwehrstellen Königsberg (Nr. I), Breslau und Wien (Nr. XVII) mit dem Liefern von Waffen, Munition und Sprengstoffen an Kampf- und Sabotageorganisationen in Polen begonnen haben. Hingegen den Berichten der einzelnen Kampfgruppen zufolge begann man mit dem Waffentransport über die Grenze des Dritten Reiches an Polen auf einigen Gebieten bereits 2 bis 3 Wochen früher.
Die Aufgabe der von der Abwehr gegründeten Diversionseinheiten bestand darin, kleine Kampfhandlungen und Sabotageaktionen durchzuführen. Zur Realisierung dieser Ziele wurden Kampf- und Sabotagegruppen organisiert. Die Kampforganisationen sollten auf den Angriff der deutschen Truppen auf Polen und die Besetzung des polnischen Gebiets mit der Sicherung von Industrieanlagen, Straßen und Brücken reagieren und die deutsche Minderheit vor Überfällen beschützen. Sie hatten auch die Aufgabe, den polnischen Truppen in den ersten Stunden des Krieges kleine Gefechte zu liefern und dann den sich zurückziehenden polnischen Truppen, der Polizei und den Zivilisten in den Rücken zu fallen. Diese Aktivitäten sollten hinter der Front Panik auslösen.
Die für Sabotageorganisationen Angeworbenen wurden hingegen von der Abwehr mit der Durchführung einer „Kleinsabotage im kleinen Krieg” beauftragt. Zu ihren Aufgaben gehörte die Durchführung von Aktionen hinter der Front auf dem Gebiet des Feindes, und zwar die Zerstörung von Funk- und Verkehrsverbindungen, von Versorgungs-, Munitions- und Brennstofflagern. Anlagen, die im Kriegsgebiet den eigenen Truppen von Nutzen sein konnten, wurden aus dem Zerstörungsplan herausgenommen. Sabotageinheiten, die sich an dem sog. kleinen Krieg beteiligten, sollten zwei bis zehn Mitglieder zählen und kleine Aufgaben ausführen, indem sie sich einfacher Sprengstoffe und Werkzeuge, wie Äxte, Sägen, Scheren, Draht oder schwerer Hämmer bedienten.
Die Anwendung der sog. „kleinen Sabotage“ gehörte zu den von Hitler geförderten Mitteln der Kriegsführung – sie hatten die „Vorbereitung zur Störung bzw. Zerstörung der feindlichen Wirtschaft und Versorgung“ zum Ziel. Alle „für die Wirtschaft und Versorgung wichtigen Einrichtungen“, die sich später für die Kriegswirtschaft des Dritten Reiches als nützlich erweisen konnten, sollten aus dem Zerstörungsplan herausgenommen werden.
In den Kriegsplänen Hitlers spielten Diversionsaktivitäten der Abwehrorganisationen die Rolle eines Faktors, der den deutschen Streitkräften bei der Bekämpfung des Feindes behilflich sein sollte. Vor eine andere Aufgabe wurden die von dem SD gegründeten Diversionsorganisationen gestellt. Sie wurden mit der Durchführung von Provokationen beauftragt, und zwar der Anschläge gegen das deutsche Eigentum (Zerstörung und Brandstiftung) im deutsch-polnischen Grenzland. Zu Schuldigen dieser Zwischenfälle sollten „unbekannte polnische Täter” erklärt werden. Für den Sommer 1939 wurden 180 Attentate auf 223 Objekte geplant, in deren Ausführung einige zehn Diversanten engagiert werden sollten. Mit diesen Attentaten wollte man der internationalen Öffentlichkeit Beweise des aggressiven Verhaltens der polnischen Seite liefern und Adolf Hitler einen propagandistischen Vorwand für den Angriff auf Polen besorgen. Zum Ziel der Überfälle hat man Bauernhöfe der Deutschen gemacht, die den Polen angeblich verhasst waren, Sitze deutscher sozialer und politischer Organisationen, private Häuser, in denen Versammlungen abgehalten wurden oder Verlage und Druckereien, die angesehene Deutsche betrieben.
Den wichtigsten Vorwand zum Angriff auf Polen sollte das von Reinhard Heydrich, dem Chef des Sicherheitsdienstes des SS-Reichsführers Heinrich Himmlers, vorbereitete „Unternehmen Tannenberg“ liefern. Deutsche Diversanten, in die Uniformen der polnischen Armee gekleidet, hatten vorgetäuschte Überfälle auf den deutschen Sender in Gliwice, das deutsche Zollamt in Stodoly in der Nähe von Racibórz und auf das Forsthaus in Byczyna in der Nähe von Kluczbork ausgeführt. In seiner Ansprache vor den Oberbefehlshabern auf dem Obersalzberg vom 22. August 1939 hatte Hitler an diese Überfälle gedacht als er versprochen hatte: „ich werde propagandistischen Anlass zur Auslösung des Krieges geben, gleichgültig, ob glaubhaft. Der Sieger wird später nicht danach gefragt, ob er die Wahrheit gesagt hat oder nicht. Bei Beginn und Führung des Krieges kommt es nicht auf das Recht an, sondern auf den Sieg“.
Dem Verzicht Hitlers auf eine friedliche Polen-Politik und den Vorbereitungen zum Krieg folgte die Instrumentalisierung der deutschen Minderheit in Polen, die das Dritte Reich als Werkzeug in der Realisierung der eigenen politischen Ziele eingesetzt hat.
Die von dem Reich betriebene Indoktrination der Volksdeutschen resultierte in einer Belebung der revisionistischen Stimmungen, was zur Verschärfung der Konflikte zwischen Deutschen und Polen und antideutscher Stimmungen in der polnischen Gesellschaft beitrug. Zu der bewusst gesteuerten Kampagne, die in den Ereignissen des Augusts 1939 gipfelte, gehörten Anschuldigungen gegen die polnische Bevölkerung wegen der Diskriminierung der deutschen Minderheit. Deutsche Forscher schreiben unverhohlen von dem „bewusst gegen die ‚Polacken’ geschürten Hass und einer rücksichtslosen Hetze gegen ‚die grausame Misshandlung und Quälerei der deutschen Bevölkerung in Polen’”. In der Gestaltung der Haltung der Deutschen in Polen 1939 spielten soziotechnische Methoden der deutschen Geheimdienste eine wesentliche Rolle.
Die auf Expansion bedachte Außenpolitik des Dritten Reiches in den Jahren 1938-1939 hat die Haltung und Stimmung von vielen Volksdeutschen in Polen entscheidend beeinflusst. Die deutsche Minderheit begann immer offener ihre Hoffnung auf Annexion der polnischen Westgebiete zum Ausdruck zu bringen, was die Polen gegen sie misstrauisch stimmte. Auf die von Hitler im Frühling 1939 eingeleiteten Veränderungen auf der Weltbühne reagierte die deutsche Minderheit mit großem Enthusiasmus. Dies stärkte auch ihr Selbstbewusstsein und ihre Arroganz gegenüber der polnischen Bevölkerung. Die polnischen Bürger reagierten mit einer antideutschen Einstellung und unkontrollierten, gegen die örtlichen Volksdeutschen gerichteten Ausschreitungen.
Dem polnischen Quellenmaterial lässt sich entnehmen, dass revisionistische Erwartungen der Deutschen in Polen von dem Dritten Reich im Rahmen der sog. Wortpropaganda und in deutschen Rundfunksendern, die Volksdeutsche gemeinsam gehört haben, geschürt wurden. Deutsche Quellen bezeugen, dass die Haltung und das Verhalten der deutschen Minderheit von den Aktivitäten der Geheimdienste beeinflusst wurden. Die Handlungen der Geheimdienste bestanden in der Verbreitung falscher Informationen und erdichteter Nachrichten und schufen den emotionalen Hintergrund des Konfliktes. Die deutschen Geheimdienste hatten Provokationen vorbereitet, die als Beweise der polnischen Gewalt gegen die deutsche Minderheit in Polen gelten sollten.
Diese Formen der ideologischen Einwirkung, und zwar Rundfunk- und Wortpropaganda sowie Verbreitung erdichteter Nachrichten, die vom Staatsapparat des Dritten Reiches meinungsbildend eingesetzt wurden, gehören in den Bereich der politischen Diversion.
Die seit dem Frühling 1939 von den deutschen Geheimdiensten im Rahmen einer breit aufgefassten Propaganda organisierten Aktivitäten, die sich auf die Stimmung und das Massenverhalten der in Polen lebenden Deutschen auswirken sollten, stützten sich auf die informationssteuernden Methoden der Soziotechnik.
Die Anfälligkeit der deutschen Nationalgruppe für die Einflüsse der Ideologie des Dritten Reiches und offene Sympathiebekundungen etlicher Volksdeutschen für das politische Denken Hitlers gehörten zu den Ursachen für die Entstehung und Verbreitung des Mythos der deutschen „Fünften Kolonne” in der polnischen Gesellschaft.
1939 hatten die Führungskräfte des Dritten Reiches das Massenverhalten einer großen Zahl der in Polen lebenden Deutschen gesteuert. Die politische Einstellung von vielen Volksdeutschen, vor allem von deren in Führungspositionen, machte die in Polen lebende deutsche Minderheit noch anfälliger für den Einfluss der Nazi-Propaganda und die Diversionsaktivitäten der deutschen Geheimdienste. Die in Westpolen lebenden Deutschen waren bereit, mit dem deutschen Staat zusammenzuarbeiten, weil sie das politische Programm der Nationalsozialisten (die immer größeren Territorialansprüche Hitlers) auf die Eingliederung dieser Gebiete in das Reich hoffen ließ. Der Staatsapparat des Dritten Reiches hatte diese politische Einstellung der deutschen Nationalgruppe in den Vorbereitungen zur politischen Konfrontation und in den Kriegsplänen ausgenutzt.
Nicht die ganze deutsche Minderheit ließ sich jedoch durch das nationalsozialistische Deutschland manipulieren. Eine gewisse Zahl der in Polen lebenden Deutschen konnte sich der Propaganda erfolgreich widersetzen und ließ sich zur Realisierung der Politik Hitlers nicht ausnutzen. Die Erfolge der deutschen Außenpolitik trugen dennoch zur Belebung der revisionistischen Haltung vieler Volksdeutschen in Polen bei. Überdies hatten auch die Abwehr und der SD von der deutschen Minderheit mit Erlaubnis ihrer Anführer Gebrauch gemacht, weil sich aus dieser die Agenten der Geheimdienste rekrutierten.
Dem analysierten Quellenmaterial zufolge wurden für die Einbeziehung von Diversionshandlungen in die Politik Hitlers nicht militärische, sondern politische Gründe ausschlaggebend. Den 1939 von den deutschen Geheimdiensten in Polen organisierten und ausgeführten Diversionsaktivitäten lagen im Dritten Reich entwickelte politische Modelle zugrunde. Die hatten einen ausschließlich offensiven Charakter und dienten der Realisierung der territorialen Expansion Hitlers.
Angesichts der bereits untersuchten Quellen besteht kein Zweifel, dass alle Handlungen, denen 1939 die in Polen lebenden Deutschen unterzogen wurden, zur Realisierung der geopolitischen Ziele Hitlers beitragen sollten. Dieses politische Programm, das seit 1919 aus dem Denken Karl Haushofers schöpfte, wurde von ihm seit 1933 hoch gepriesen.
Der Polenfeldzug wurde zum Übungsplatz für die deutschen Geheimdienste und ihre weit gefassten Diversionsaktivitäten. Die hier zwischen der Abwehr und dem SD aufgenommene Zusammenarbeit, die sich „bereits in den ersten Tagen des Krieges beobachten“ ließ, bezeichnete einer der deutschen Forscher als „eine Verflechtung von Beziehungen und Abhängigkeiten“, „die beide Organisationen untrennbar aneinander banden“. Alles begann mit der „Beteiligung des Personals und der Ausrüstung der Abwehr an den Provokationen des SD im Grenzgebiet, während die Grenzpolizei und die SS die Abwehr im Polenfeldzug unterstützten“.
Die Erfahrung, die die deutschen Geheimdienste im Bereich der unkonventionellen Methoden der Kriegsführung gewonnen hatten, wurde daraufhin weiter entfaltet. Kurz nach dem Ende des Polenfeldzugs wurde von der Abwehr die Bau-Lehr-Kompanie z. b. V. 800 ins Leben gerufen, die nach dem Quartier der Diversanten in der Stadt Brandenburg an der Havel als „Brandenburg” bezeichnet wurde. Zu dieser Einheit wurden vor allem Deutsche aus dem Reich angeworben, die dann Diversions- und (Spionage??)Kundschafteraktivitäten im Rücken des Feindes übernahmen. Heute noch geben die für die Spezialeinheiten der Bundeswehr Zuständigen zu, in der Ausbildung der Geheimdienste der BRD auf die Tradition der „Brandenburger” zurückzugreifen.
Bei der Beurteilung der Geheimdienstaktivitäten im Jahre 1939 in Polen müssen zwei grundlegende Fragen beantwortet werden: Wie haben die Diversionsorganisationen ihre Aufgaben realisiert? Welche Rolle spielten die Aktivitäten der Geheimdienste im Septemberfeldzug?
Die Provokationen des SD, die politische Argumente für die Kriegserklärung an Polen liefern sollten, können nur in mancher Hinsicht als gelungen bezeichnet werden. Die fingierten Überfälle auf den Sender in Gliwice, das Zollamt in Stodoly und das Forsthaus in Byczyna waren zwar erfolgreich und wurden für Propagandazwecke ausgenutzt, konnten aber nicht ganz die Erwartungen der Organisatoren erfüllen. Bei der Weltöffentlichkeit kamen auch bald Zweifel an der Echtheit der Überfälle auf. Nur ein Teil der ausländischen Journalisten und der deutschen Gesellschaft war bereit, die Version der Ereignisse, die von der Propaganda des Dritten Reiches verbreitet wurde, zu übernehmen. Außerdem muss beachtet werden, dass nur der Überfall auf den Sender in Gliwice von der deutschen Propaganda intensiv genutzt wurde.
Von den 180 von SD-Agenten geplanten Anschlägen gegen das deutsche Eigentum in Ostpreußen, in der Freien Stadt Danzig (unweit der polnischen Grenze) und in den Wojewodschaften Pommern, Posen und Schlesien kann nur die Ausführung von einigen zehn bestätigt werden. Für die deutsche Seite lieferten sie Argumente für die in Polen stattfindende Verfolgung der deutschen Minderheit, so berichteten über diese Vorfälle die deutsche Presse und staatliche Behörden des Dritten Reiches. Die polnische Seite hat diese Vorfälle bald als Handeln der örtlichen Nazis entlarvt, „die damit die Polen beschuldigen wollten“.
Im Hinblick auf das Kriegshandeln spielten Diversionsaktivitäten in den Plänen der Abwehr die entscheidende Rolle. Für den Verlauf der Kriegsereignisse sollten drei Diversionsaktionen eine strategische Bedeutung haben, und zwar die Besetzung des Bahntunnels unter dem Jablonkowska-Pass und der Weichselbrücken in Tczew und Grudziadz. Auf diese Weise sollten die Übergänge intakt gesichert werden, die einerseits für einen schnellen Feldzug der Wehrmacht notwendig waren, andererseits für die Verbindung der besetzten polnischen Gebiete zum Reich sorgten. Trotz ihrer akribischen Vorbereitung und des Einsatzes von nicht geringen Mitteln war keine der Aktionen erfolgreich.
Zu den strategischen Zielen der in Oberschlesien gegründeten Diversionsorganisationen gehörte die Sicherung der Industrieinfrastruktur der Wojewodschaft Schlesien in einem möglichst intakten Zustand, damit die Kontinuität der Produktion in allen Betrieben aufrechterhalten wird. Der Ansicht der Abwehrleiter nach wurde diese Aufgabe von den Diversanten erfolgreich realisiert, weil eine große Zahl von Bergwerken, Hütten und Industrieanlagen im polnischen Teil Oberschlesiens unversehrt von den Deutschen übernommen werden konnte. Diese Meinung scheint jedoch nicht objektiv zu sein. Die Tatsache, dass die sich zurückziehenden polnischen Truppen im schlesischen Industriegebiet nicht zur Sabotage griffen, ist nicht der Aktivität von Diversionsorganisationen zu verdanken, sondern resultierte aus der Strategie der Führungskräfte des polnischen Heeres, die auf eine baldige Rückkehr nach Oberschlesien hofften. So haben sie lediglich die Zerstörung der Ausrüstung befohlen, die sich nicht evakuieren ließ, und Durchführung von Aktionen, die das Voranschreiten der feindlichen Truppen verlangsamen sollten. Darüber hinaus hatten die Diversionsorganisationen in Gefechten mit regulären Truppen der polnischen Armee keine Chance auf den Sieg. Erst nachdem sich die Haupttruppen der Armee „Kraków“ aus der Wojewodschaft Schlesien zurückgezogen hatten, konnten die Diversanten mit der Besetzung des Gebietes beginnen.
Die Aufgaben, vor die die Abwehr die Diversanten in Großpolen und Pommern gestellt hat, waren taktisch-operativer Art. Sie sollten der Wehrmacht ein schnelles Voranschreiten auf dem Gebiet der Zweiten Republik Polen ermöglichen. Anhand erhaltener Berichte der Abwehr lässt sich feststellen, dass die in der Wojewodschaft Posen tätigen Kampfgruppen ihre Aufgabe teilweise erfolgreich ausgeführt haben, die in der Sicherung von Verkehrsverbindungen für den geplanten Wehrmachtfeldzug bestand. Kleine Diversionsaktionen, die in den ersten Tagen des Krieges im Grenzgebiet, und zwar im Landkreis Ostrów, durchgeführt wurden, waren gelungen. Dieses Gebiet lag im Vorfeld der eigentlichen Abwehrpositionen und wurde von den Einheiten der polnischen Streitkräfte und des Grenzschutzes verteidigt, die nicht sehr zahlreich waren. Anders gestaltete sich die Situation im Landkreis Leszno, wo sich die Kampfgruppen der Abwehr nach anfänglichen kleinen Siegen infolge einer polnischen Gegenaktion auf das Territorium des Reiches zurückziehen mussten. Die in der Nacht vom 31. August auf den 1. September 1939 im Vorfeld des Bromberger Brückenkopfes (von der 15. Infanteriedivision verteidigt) geführten Gefechte zwischen deutschen Diversanten und den Truppen der polnischen Streitkräfte und des Grenzschutzes endeten mit der Niederlage der ersteren. Die Diversanten konnten die wichtigen Verkehrsverbindungen nicht sichern und die polnischen Mineurtruppen konnten diesen Abschnitt planmäßig zerstören.
Die von der Abwehr gegründete Sabotageorganisation, die für Großpolen, Pommern, Zentralpolen, Süd-Ostpolen und Ostpolen zuständig war, konnte ihre Aufgaben nur teilweise erfüllen. Eine erfolgreiche Durchführung von Sabotageaktionen haben die Festnahme der Verdächtigen durch die polnische Polizei und die Einberufung der potenziellen deutschen Diversanten zum Wehrdienst verhindert. Nicht alle Sabotagegruppen konnten jedoch erfolgreich bekämpft werden. Viele haben zwischen dem 18. August und dem 5. September 1939 ihre Aufgaben erfüllt. Zu den spektakulärsten Diversions- und Sabotageaktionen gehörten der Bombenanschlag auf dem Bahnhof in Tarnów (28.08.1939) und das Sprengen von Bahngleisen unweit von Wisznica und Przeworsk (18.08.1939, von der Ukrainerorganisation „W” durchgeführt). Die Kommunikation erfolgreich gestört haben auch Sabotageaktionen, die zur Zerstörung der Bücke in der Nähe von Nowy Sacz (27/28.08.1939), der Bahnstation Miasowa unweit von Kielce, der Telefonverbindungen auf der Strecke Swarzedz-Warszawa (1.09.1939), der Warthe-Brücke auf der Strecke Czestochowa-Poraj (2.09.1939), der Bahnhöfe in Lódz (2.09.1939), Lowicz (2.09.1939) und Stróze (5.09.1939). Darüber hinaus hat die Zerstörung von Telefonverbindungen in der Wojewodschaft Pommern an der Wende vom August zum September die Armee „Pomorze” an ihren Aktivitäten gehindert.
Den erhaltenen Quellen der Zweiten Republik Polen, Polizei- und Armeeberichten zufolge kam es in den zwei ersten Wochen Septembers 1939 in Großpolen, Pommern, Schlesien und Zentralpolen zu Angriffen deutscher Diversanten auf die sich zurückziehenden polnischen Truppen. Bezeugt wurden Schüsse aus dem Versteck in Leszno (1.09.1939), Gdynia (1.09.1939), Grudziadz (1.09.1939), Bydgoszcz (3/4.09.1939), Inowroclaw (7.09.1939). Die deutsche Seite beabsichtigte, im Rücken der polnischen Armee Chaos auszulösen und den Korpsgeist der Polen zu schwächen.
Das Schicksal vieler Mitglieder deutscher Diversionsorganisationen und die Ergebnisse ihrer Aktivität blieben auch für die deutschen Geheimdienste unbekannt. Zahlreiche Berichte über die Handlungen der Sabotage- und Kampforganisationen haben die Abwehr nie erreicht, weil ihre Absender ums Leben kamen oder verhaftet bzw. interniert wurden. Dies erschwerte der Abwehr die Zusammenstellung einer Dokumentation über die Endergebnisse der Diversionsaktivitäten in Polen im Jahre 1939.
Die Diversionsaktivitäten der deutschen Geheimdienste haben sicherlich einen Einfluss auf das Schüren von Panik und Kriegspsychosen gehabt. Die Beteiligung von einem Prozent der in Polen lebenden Deutschen an Diversionshandlungen hat die ganze Nationalgruppe Repressionen ausgeliefert. Im Kampf gegen die Diversanten griff man nicht selten zur Selbstjustiz, in die zufällige, unschuldige Opfer mit einbezogen wurden.

Zusammenfassung
Über die Diversionsaktivitäten der deutschen Kampf- und Sabotageorganisationen in Polen 1939 lässt sich zusammenfassend feststellen, dass sich das Ausmaß der Diversionsstrukturen der Abwehr mit dem der anderen Organisationen nicht vergleichen lässt. Die Diversionsorganisationen waren zwar oft nicht imstande, ihre Aufgaben zu erfüllen, und wurden teilweise von polnischen Diensten zerschlagen, aber ihre Aktivitäten haben entscheidend zur Verbreitung der Unsicherheit und Spannung in der Gesellschaft beigetragen sowie erfolgreich die Kommunikation und den Verkehr während der Mobilmachung und des Rückzugs der polnischen Armee gestört.

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